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Wenn das Alter Einzug hält.

Wenn das Alter Einzug hält.

Wie gestaltet man eine Wohnung eigentlich seniorengerecht?

Der wohl wichtigste Ort im Leben ist für die meisten Menschen das eigene Zuhause. Ein Ort, an dem man sich rundum sicher und geborgen fühlt. Die Ansprüche an die eigenen vier Wände ändern sich dabei im Laufe des Lebens. Was in jungen Jahren kaum ins Gewicht fällt, kann mit der Zeit zur kleinen Herausforderung werden. Das heißt, eine Wohnung muss sich dem Lebensumstand anpassen. Seniorengerecht lautet das Stichwort – aber was braucht es eigentlich, um eine Wohnung seniorengerecht zu gestalten?

Seniorengerecht wohnen – das gehört dazu:

Wenn man sich fragt, was es eigentlich braucht, um eine Wohnung optimal an die Bedürfnisse im Alter anzupassen, stehen Komfort, einfache Handhabung und Sicherheit ganz weit vorne. Auf folgende Kriterien sollte man besonders Wert legen:

Senior in der Küche

1. Ergonomie auf Augenhöhe. Für niemanden soll die tägliche Teezeit zur Qual werden. Deshalb ist es wichtig, die Schränke und Ablagen in einer seniorengerechten Küche und im Wohnbereich so zu organisieren, dass die Dinge des täglichen Bedarfs ohne gefährliches Strecken oder tiefes Bücken erreichbar sind. Vollauszüge statt tiefer Unterschränke erleichtern den Zugriff ungemein und schonen gleichzeitig den Rücken.

2. Komfortable Bedienung. Lichtschalter, Steckdosen und Fenstergriffe sind idealerweise gut zugänglich platziert. Optimal ist eine Montagehöhe, bei der alles bequem im Stehen oder auch aus dem Sitzen heraus ohne Verrenkungen bedient werden kann. Auch leichtgängige Armaturen im Badezimmer gehören dazu.

3. Stolperfreie Wege und Rutschsicherheit. Das Vermeiden von Stolperfallen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Dazu gehören flache Übergänge zwischen den Räumen, der Verzicht auf rutschige Bodenbeläge und das Sichern von Teppichen. Gerade im Alter reicht z.B. schon ein falscher Schritt nach dem Bodenwischen und das Unglück nimmt seinen Lauf.

4. Ein sicheres Wohlfühl-Bad. Das Badezimmer ist ein Ort der Entspannung und des Wohlbefindens – gleichzeitig sollte es ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Eine flache oder bodengleiche Dusche, rutschhemmende Fliesen sowie ausreichend Bewegungsfläche erleichtern den Alltag und tragen dazu bei, das Sturzrisiko zu verringern. Nicht immer lassen sich diese Maßnahmen vollständig umsetzen, da sie häufig mit größeren Umbaumaßnahmen und entsprechenden Kosten verbunden sind. Dennoch können bereits kleinere Anpassungen einen spürbaren Beitrag zu mehr Sicherheit und Komfort leisten. Dazu gehören beispielsweise Haltegriffe, ein Duschhocker, ein erhöhtes WC oder auch ein Wannenlift.

Altes Paar im Badezimmer

Heller Flur mit dunklen Akzenten

5. Gute Lichtverhältnisse und Kontraste. Auch wenn die Sicht irgendwann nachlässt, kann man mit den richtigen Maßnahmen für Klarheit sorgen. Eine helle, blendfreie Beleuchtung – insbesondere in Fluren und Funktionsbereichen wirkt da oft Wunder. Außerdem erleichtern farbliche Akzente (z. B. dunklere Türrahmen oder gut sichtbare Lichtschalter vor hellen Wänden) die Orientierung im Raum.

6. Pflegeleichte Materialien. Nicht zu vergessen die Oberflächen in Küche und Bad sowie die Bodenbeläge. Sie sollten so beschaffen sein, dass man sie ohne großen Kraftaufwand säubern und pflegen kann. Das spart Energie für die schönen Dinge des Alltags wie z.B. Spazierengehen und Kuchen essen.

Für Senioren – alles im grünen Bereich. 💚

Auch beim Bauverein Rüstringen wird viel Wert auf altersgerechtes Wohnen gelegt. Wer zum Beispiel eine Pflegestufe erhält, kann anschließend einen Antrag auf entsprechende Anpassungen stellen. Häufig ergeben sich bereits durch die Beratung des Medizinischen Dienstes wertvolle Anregungen, wie das Leben in den eigenen vier Wänden langfristig sicher und komfortabel gestaltet werden kann.

Nach erfolgreicher Prüfung des entsprechenden Antrags und der Sicherstellung der Kostenübernahme – sei es durch die Pflegekasse oder als Eigenleistung – können verschiedene Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu zählen z. B. das Anbringen von Haltegriffen im Badezimmer, das Entfernen von Türschwellen oder der Umbau einer Badewanne zu einer barrierefreien Dusche. Außerdem profitieren Bewohnerinnen und Bewohner von einem lebenslangen Wohnrecht, einer hauseigenen Seniorenberatung sowie zahlreichen Möglichkeiten für Gemeinschaft und aktive Freizeitgestaltung.

Wer mehr über unsere seniorengerechten Wohnmöglichkeiten erfahren möchte, ist jederzeit herzlich zu einer persönlichen Beratung eingeladen oder er schaut einfach mal auf unserer Webseite im Bereich seniorengerechtes Wohnen vorbei. 💚

Mit unserem Kunden­magazin sind Sie immer informiert. Hier können Sie Interessantes über die Aktivitäten unserer Genossen­schaft erfahren.

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Mehr erleben im grünen Bereich

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